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Jeder neugeborene Meldorfer bekommt auf Wunsch Bes

Imgard Bühler ruft das Projekt "Baby-Begrüßung" ins Leben

Meldorf
(gro) Mit seinen elf Wochen interessiert Julien Noel sich nur für das bunte Papier und das Geschenkband. Aber was darin verpackt ist, wird ihn sicher viele Jahre begleiten: ein Buch mit den schönsten Märchen der Gebrüder Grimm.

Der Kleine ist eines von bislang vier Meldorfer Babys, die ganz offiziell als neue Einwohner der Stadt begrüßt wurden. „Eine tolle Idee und eine schöne Überraschung“, sagt Nadine Kutschke, seine Mutter. Irmgard Bühler hat dieses Projekt ins Leben gerufen. Sie gehört zu den Seniortrainern, war auf der Suche nach einer eigenen Aufgabe und wurde bei einer Fortbildung auf das Thema „Baby-Begrüßung“ aufmerksam. „Genau das Richtige für mich“, war der Erzieherin im Ruhestand sofort klar.

Sie holte sich Bürgermeister Reinhard Pissowotzki ins Boot, über dessen Büro sie den Kontakt zu jungen Eltern herstellen kann. Und sie konnte das „Unternehmen Leselust“, den Förderverein der Stadtbücherei, dafür gewinnen, sich an der Finanzierung der Begrüßungsgeschenke zu beteiligen. Keine Frage, es sollte ein Buchgeschenk sein, weil Leseförderung heutzutage immer wichtiger wird.

„Bei den Eltern, die ich bis jetzt besucht habe, kommt das gut an“, erzählt sie. Und über Märchen komme man auch bei Familien mit Migrationshintergrund schnell ins Gespräch, hat sie erlebt. Bewusst verzichtet Irmgard Bühler darauf, alle paar Monate die jungen Familien zu einer Begrüßungsrunde einzuladen. „Ein Besuch zu Hause ist doch viel persönlicher, Jung und Alt kommen so viel besser ins Gespräch“, sagt sie.

Als schwierig hat sich die Kontaktaufnahme zu den frisch gebackenen Eltern herausgestellt. Im Januar und Februar 2012 sind 13 kleine Meldorfer, neun Mädchen uncj vier Jungen, auf die Welt gekommen. Von nur vier der Familien konnte Bürgermeister-Sekretärin Marlies Suhr eine Telefonnummer herausfinden und den Besuchstermin von Irmgard Bühler direkt vereinbaren. "Den anderen Familien haben wir einen Briefgeshrieben, mit der Bitte sich zu melden - bislang leider ohne Resonanz", berichtet Suhr. Sie bittet die jungen Familien auf diesem Weg noch einmal sich telefonisch unter 0 48 32 - 95 97 101 zu melden.
(Quelle: DLZ v. 29.03.2012)