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Sicherheitsberater sein oder werden

Kreise Steinburg und Dithmarschen (ots) - Das Landespolizeiamt hatte unlängst 48 Teilnehmer für eine zweitäge Schulung zum "Sicherheitsberater für Senioren" ( SfS ) nach Altenholz eingeladen, darunter auch sechs Teilnehmer aus den Kreisen Steinburg und Dithmarschen. Anwesend waren bei den Terminen auch die Präventionsbeamten aus den Polizeidirektionen, so dass die Itzehoer Vertreter, Polizeihauptkommissar Hans-Werner Heise und Polizeihauptmeister Wolfgang Wein, erste Kontakte zu den SfS in ihrem Bereich aufnehmen konnten.

Unter Mitwirkung des Rates für Kriminalitätsverhütung Schleswig-Holstein war es Ziel, die zukünftigen SfS zu sensibilisieren und zu schulen. Ihre Hauptaufgabe: Sie sollen die älteren Mitbürger über Gefahren und die verschiedenen Formen der Kriminalität informieren. Themen waren deshalb auch "Senioren als Teilnehmer im Straßenverkehr" (auch mit Blick auf mögliche physische Einschränkungen), "Verbraucherschutz und Abzocke" (unter anderem auch Recht beim Abschluss von Verträgen und Enkeltrick) oder "Einbruchschutz". Dazu Hans-Werner Heise: "Uns ist es wichtig, dass in dieser Altersgruppe das Sicherheitsgefühl und damit einhergehend die Lebensqualität der Senioren gestärkt und verbessert wird."

Ziel der Veranstaltung war aber nicht nur die Vermittlung eines guten Basiswissens, sondern die Schulung hatte auch den Zweck, die SfS in die Lage zu versetzen, Vernetzungen zu knüpfen und bei anderen Institutionen, wie Vereinen und Verbänden, Selbsthilfegruppen oder Seniorennachmittagen, Vorträge zu halten und die Teilnehmer zu beraten.

Nach der Veranstaltung in Altenholz vereinbarten die Beteiligten regionale Treffen an den Standorten der jeweiligen Polizeidirektion zu einem späteren Zeitpunkt. Hans-Werner Heise: "Unsere neuen Berater sollten erst einmal Zeit haben, die vielen Informationen sacken zu lassen und zu verarbeiten."
Zum Treffen und zur Abstimmung ihrer Arbeit hatte Hans-Werner Heise jetzt alle SfS aus Steinburg und Dithmarschen nach Itzehoe ins Behördenhochhaus eingeladen: Wilfried Wagner ( Meldorf ), Jürgen Szczecinna ( Meldorf ), Ingeborg Huck ( Münsterdorf ), Jens Reinhard ( Itzehoe ), Gunter Buck ( Kellinghusen ) und Peter Schildwächter ( Brokstedt ). Zuvor erhielten alle SfS die für ihre Arbeit notwendigen Materialien (Broschüren, Vortragstexte) und konnten sich so auf den Termin vorbereiten. Hans-Werner Heise: "Wir haben offene Fragen geklärt, unsere 'Sicherheitsberater für Senioren' sind jetzt einsatzbereit." Vereinbart wurde auch ein enger Kontakt zwischen SfS und Beamten der hiesigen Präventionsstelle und dass die Präventionsbeamten die Sicherheitsberater auf Wunsch auch unterstützen. Dass sie auch benötigt werden, machte Peter Schildwächter deutlich: Der Brokstedter konnte am Gespräch im Behördenhochhaus nicht teilnehmen, weil er zu dem Zeitpunkt schon eine Seniorenveranstaltung besuchte.

Die "Sicherheitsberater für Senioren" werden in der Regel eigeninitiativ tätig, können aber auch direkt von Interessierten, sofern ihnen ein Berater in ihrem Bereich bekannt ist, angefordert werden. Sollte dies nicht der Fall sein, so können Anfragen gerne an die Präventionsstelle der Polizeidirektion Itzehoe unter der Telefonnummer 04821/602-2140 gerichtet werden. Von dort aus wird dann ein Kontakt hergestellt, so dass einer Beratung nichts im Wege stehen wird.
Sollte sich jemand ebenfalls für die Übernahme der Aufgabe eines Sicherheitsberaters interessieren, so können er oder sie sich ebenfalls an die Präventionsstelle der Polizeidirektion Itzehoe wenden oder sich unter www.polizei.schleswig-holstein.de/sfs informieren.

Hans-Werner Heise betont: "Gemeinsam freuen wir uns auf diese Aufgabe und hoffen, dass das Angebot 'Sicherheitsberater für Senioren' von den verschiedensten Gruppen und zu den verschiedensten Anlässen auch angenommen wird."
Foto/Polizei Itzehoe - Treffen zwischen Polizei und Sicherheitsberatern für Senioren in Itzehoe - von links Wilfried Wagner, Günter Buck, Ingeborg Huck, PHK Hans-Werner Heise, Jürgen Szczecinna, Jens Reinhard, PHM Wolfgang Wein - es fehlt Peter Schildwächter.
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